Mein Verständnis
Ich verstehe Design nicht als festes Regelwerk, sondern als lebendige Praxis. Gestaltung ist für mich ein Raum des Fragens, des Spiels und der Begegnung. Mich interessiert, wie visuelle Formen Bedeutung erzeugen – und wie sie Menschen berühren und Orientierung geben können.
Wie ich arbeite
Am Anfang stehen Neugier und die richtigen Fragen: Was ist wesentlich? Was wollen wir verändern? Und welche Idee macht daraus etwas Eigenständiges?
Nach vielen Jahren auf Agentur- und Unternehmensseite weiß ich: Gute Gestaltung entsteht nicht im Alleingang. Ich bringe unterschiedliche Perspektiven zusammen, schaffe Klarheit in komplexen Prozessen und forme daraus eine Richtung, die verbindet und trägt.
Was mich antreibt
Die Freude am Prozess. Das Ausprobieren. Das Weiterdenken. Und die Überzeugung, dass Gestaltung unsere Wahrnehmung verändern kann – und damit auch die Organisationen und die Kultur, in denen sie entsteht.
Wie ich lehre
KI verändert unseren Arbeitsalltag, aber sehen lernen nimmt sie uns nicht ab. Wer aus unzähligen Möglichkeiten das Richtige auswählen will, braucht Intuition und das Rüstzeug, um urteilen zu können.
Gerade deshalb ermutige ich Studierende, ihre eigene Perspektive zu entwickeln. Denn Design ist nicht nur eine berufliche Disziplin, sondern ein persönlicher Prozess, der Haltung erfordert. Sie lernen, über Gestaltung zu reflektieren, Standpunkte einzunehmen und ihre Überzeugungen im Austausch mit anderen zu vertreten und weiterzuentwickeln..